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30.10.2017, 10:31 Uhr
CDU beschäftigt sich mit Ergebnissen der IQB-Studie

In einem Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten Raimund Haser, Mitglied im Bildungsausschuss im Landtag in Stuttgart, beschäftigte sich der Arbeitskreis Bildung der CDU-Alb-Donau/Ulm mit dem Abschneiden Baden-Württembergs in der IQB-Studie und der Frage, welche Konsequenzen zu ziehen sind.

Die IQB-Studie 2016, bei der Grundschüler in den Bereichen Lesen, Zuhören, Rechtschreibung und Mathematik getestet wurden, zeigt, dass Baden-Württemberg im Vergleich zu 2011 deutlich abgerutscht ist.

Im Bereich Lesen im Fach Deutsch beispielsweise sind die baden-württembergischen Schüler nur noch auf Platz 13 aller Bundesländer während sie 2011 Platz 5 inne hatten. 13,4 Prozent der Schüler erreichen in diesem Bereich den Mindeststandard nicht. Auch in Mathematik waren die Ergebnisse schlechter als 2011, Baden-Württemberg rutschte vom 4.Platz auf den 8.Platz.

Im Zusammenhang mit den baden-württembergischen Resultaten wird zur Erklärung immer wieder auch der im Vergleich mit anderen Bundesländern hohe Migrationshintergrund von über 40 Prozent der Schülerinnen und Schüler genannt.

Deshalb halten die Mitglieder des AK Bildung die Sprachförderung sowohl in den Kindertageseinrichtungen als auch in der Grundschule für sehr wichtig. Auch die Kooperation Schule /Kita könnte noch intensiviert werden, damit den Lehrerinnen und Lehrern in der Schule bekannt ist, in welchen Bereichen ein Kind schon gefördert wurde.

Eine weitere Maßnahme wäre, das Programm der Pädagogischen Assistenten auszuweiten. "So kann man gezielt Schulen helfen, die einen hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund haben", erläutert Barbara Münch, Vorsitzende des AK Bildung der CDU Alb-Donau/Ulm und Stadträtin. Pädagogische Assistenten können den Lehrer unterstützen und das Lernen in kleinen Gruppen intensivieren.

Auch die Zahl der inkludierten Kinder hat in den letzten Jahren zugenommen. Daraus ergeben sich neue Herausforderungen. Damit die Schulen das leisten können, ist ausreichend Personal, sprich Sonderschullehrer und Schulbegleitung notwendig. Um Ressourcen gezielt zu nutzen, haben sich in vielen Fällen gruppenbezogene Lösungen als praktikabel und sinnvoll erwiesen.

 

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